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Wie übergebe ich meine Daten richtig?

Aus den verschiedensten Gründen ist es notwendig, Daten mit anderen Dienstleistern auszutauschen. Sei es mit der Druckerei um eine Brochure zu drucken oder ein neuer Grafiker oder ein Webdesigner, der Ihre neue Website entwickelt. Um eine reibungslose Datenübergabe zu gewährleisten, gilt es, einige Dinge zu beachten.

Große Datenmengen übergeben

Um große Datenmengen zu übergeben, gibt es einige Möglichkeiten: Dateien bis 2 GB Dateigröße können beispielsweise über die Website wetransfer kostenlos verschickt werden. Der Download-Link ist im Anschluss für 1 Woche aktiv und verfällt im Anschluss. Falls Sie Dienstleister wie Google Drive oder Dropbox nutzen, bieten auch diese die Möglichkeit, einzelne Ordner mit anderen Personen zu teilen und über längere Zeit Dateien auszutauschen.

Das richtige Dateiformat für unterschiedliche Daten

Fotos

Besonders, wenn Daten an professionelle Dienstleister weitergegeben werden, sollten sie in einer möglichst guten, unkomprimierten Qualität zur Verfügung stehen. Hier sind .JPG / .WEBP / .TIFF oder .PSD die richtige Wahl.

Bilder sollten niemals in einer .PPT- oder .DOC-Datei übergeben werden

Diese Programme komprimieren die Fotos übermäßig, da sie in die Datei eingebettet sind. Außerdem sollten Sie darauf achten, Bilder nicht über Nachrichtendienste wie WhatsApp zu übergeben, da auch diese Dienste die Qualität der Bilder negativ beeinflussen um die Dateigröße zu reduzieren.

Logos und Grafiken

Logos und andere Grafiken müssen für die unterschiedlichsten Anwendungen einsetzbar sein. Daher sollten sie diese Eigenschaften besitzen: sie sollten einen transparenten Hintergrund haben und ohne Qualitätsverlust vergrößerbar sein. Doch nicht alle Dateiformate bieten diese Möglichkeiten.

Lassen Sie mich das anhand eines Beispiels erklären. Sie schicken mir Ihr Logo als:

.JPG-Datei

Nun möchte ich es auf einen farbigen Hintergrund platzieren. Doch leider hat Ihr JPG-Logo einen weißen Hintergrund, der sich auch nicht so leicht entfernen lässt.

.EPS-Datei

Das Platzieren auf farbigem Hintergrund ist kein Problem, das EPS-Logo keinen weißen Hintergrund hat.

Nun möchte ich Ihr Logo in meinem Entwurf vergrößern.

Leider ist Ihr JPG-Logo ein Pixelbild und hat dadurch eine maximale Größe. Wenn ich es doch größer mache, wird es pixelig.

Ihr EPS-Logo ist eine Vektorgrafik und kann ohne Qualitätsverlust vergrößert werden. So groß wie ich es möchte.

Nun habe ich das Logo etwas überarbeitet und speichere es erneut ab.

Jedes Mal, wenn ich eine JPG-Datei erneut abspeichere, wird die Dateigröße reduziert.

Die EPS-Datei besteht aus Vektoren, die vom Computer berechnet werden und hat daher nur eine geringe Dateigröße. Eine Komprimierung ist daher nicht notwendig.

Keine Sorge, wenn Sie die EPS-Datei auf Ihrem Computer nicht öffnen können. Zur Ansicht dieser Dateien benötigt man spezielle Software. Professionelle Dienstleister wie Grafiker, Drucker oder Webdesigner arbeiten damit.

Und in welchem Dateiformat können Sie Ihr Logo nun auf Ihrem Computer anzeigen und verwenden? Die Antwort ist: .PNG!

.EPS und .PNG

Logos und Grafiken werden von professionellen Grafikern immer in einem Vektor-Dateiformat (zB .EPS) und zusätzlich einem Pixelbild-Dateiformat (zB .PNG) an Sie zur Ablage übergeben. Die PNG-Datei ist zwar ein Pixelbild, unterstützt aber einen transparenten Hintergrund. Diese Datei können Sie für interne Anwendungen nutzen.

Es ist also sinnvoll, Logos in beiden Dateiformaten zu archivieren. So haben Sie die jeweiligen Dokumente in dem richtigen Dateiformat jederzeit zur Verfügung, wenn Sie sie brauchen.

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